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Kleines Instrument mit grosser Aussagekraft

Wie sichern Berufsbildner die Ergebnisse einer Schnupperlehrwoche? Am besten mit einem Tagebuch. Es ist ein wertvolles Instrument für die schnuppernde Person, aber auch ein ideales Nachschlagewerk für den Lehrbetrieb, den passenden Jugendlichen auszuwählen.

Die Schnupperlehre ist für die meisten Betriebe das wichtigste Selektionsinstrument bei der Auswahl von Lernenden. Mit einer durchschnittlichen Dauer von fünf Tagen ist es aber auch eine aufwendige Aufgabe. Um den Nutzen zu optimieren sind eine gute Vorbereitung, eine seriöse Durchführung und Begleitung sowie eine strukturierte Auswertung wichtig.

Ein praktisches Instrument zur Ergebnissicherung von Bewerberinnen und Bewerbern und des Ausbildungsbetriebes ist das Schnuppertagebuch. Darin dokumentieren die Schülerinnen und Schüler die Schnupperwoche mit verschiedenen Aufgabenstellungen. Obendrein zeigen sie, was sie erlebt und gesehen, aber auch, was sie bereits verstanden und gelernt haben. Umgekehrt hilft es dem Berufsbildner, Revue zu passieren, den Schnuppernden einzuschätzen, allenfalls auch mit weiteren Schnupperlernenden zu vergleichen.

Das beiliegende Beispiel ist als Anregung gedacht und sollte an die Bedürfnisse des Lehrbetriebs angepasst werden. In einem kleinen Betrieb sind Abteilungen oder Menschen weniger wichtig. Stattdessen gilt es für den Schnupperlernenden herauszufinden, welche speziellen Werkzeuge oder Materialien und deren Einsatzzweck er schon kennt. Produktsortiment, IT-Systeme oder Fuhrpark bei einem Chauffeur sind weitere Ideen. Oft ergeben sich die Tagesaufgaben aus den Anforderungen und Erwartungen des Lehrbetriebs.

In diesem Sinne: Viel Spass beim Erstellen des Tagebuchs und beim Einsatz mit den Schnupperlernenden.

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