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Für den Berufsstart gibt es nur eine Chance

Ein erfolgreicher Start in die Berufslehre ist für den Jugendlichen das Fundament seiner Zukunft. Wie man ihm dieses gewinnbringend baut, weiss Kurt Büchel, Berufsbildner Anlage- und Apparatebauer bei der AZA Ausbildungszentren AG in Altenrhein.

Welche Infos bekommt der Jugendliche von Ihnen, damit er sich auf den 1. Arbeitstag gut vorbereiten kann?
Unsere angehenden Lernenden bekommen noch vor den Sommerferien ausführliche Unterlagen, darunter die Infos zu den Terminen, was sie zum ersten Arbeitstag mitnehmen müssen, auch die Einladung zum Kennenlerntag ist dabei. Dieser findet am Freitag der letzten Schulferienwoche statt, an dem auch sämtliche Lernende unserer Partnerfirmen Schlegel AG und Stadler Altenrhein AG teilnehmen. Ziel dieses Ausfluges ist, in privater Atmosphäre zusammenzukommen und den angehenden Lernenden den Start in eine noch «fremde Welt» zu erleichtern. Dieses Jahr machen wir eine Wanderung auf die Fideriser Heuberge und düsen mit dem Trottinett hinunter.

Was unternehmen die Lehrbetriebe für einen erfolgreichen Berufsstart?
Bei uns erfahren die Jugendlichen wirklich einen schonenden Start. Das heisst, am ersten Tag geht es rein ums Kennenlernen. Wir machen Teambildung, Spiele, gehen gemeinsam zum Mittagessen, es gibt Infos zum Ablauf der Lehre, zur Infrastruktur und zu den Ansprechpersonen. Am zweiten Arbeitstag werden der Arbeitsplatz und die Arbeitsmittel gezeigt. Man wird also nicht abrupt in die Produktion geschubst, sondern sorgsam dahingeführt.

Gibt es Hilfsmittel oder ein spezielles Programm, das den Jugendlichen das Einleben vereinfacht?
Nein, wir haben kein spezielles Programm, aber Theorie-Einheiten über Arbeitssicherheit, Sozialkompetenzen etc. Dazu kommt, dass unsere Berufsbildner für kleine Gruppen zuständig sind, so können Probleme direkt besprochen werden, die Lernenden haben einen engen Kontakt zu ihren Ansprechpersonen und werden sehr persönlich durch die Lehrzeit begleitet.

Werden die Jugendlichen zu Beginn mehr begleitet als im Verlaufe ihrer Lehrzeit?
Nein, die Bezugspersonen bleiben während der gesamten Lehrzeit dieselben. Das hat für die Lernenden viele Vorteile, sie fühlen sich gut aufgehoben und haben eine Beziehung zu den Berufsbildnern aufgebaut. Auch in Problemsituationen werden die Berufsbildner immer mit einbezogen.

1 thought on “Für den Berufsstart gibt es nur eine Chance”

  1. Info zum Lehrbeginn und 2 Kick-Offtage handhaben wir etwa gleich!
    1. Arbeitstag ist vorwiegend Vorstellung im Betrieb, Info, Erwartungen, und Arbeitsplatz kennenlernen, gemeinsames Mittagessen.
    2. Tag ist arbeiten und besprechen des Lehrlingsreglements, Regeln, Hausordnung.
    3. Tag Betriebsrundgang Arbeitssicherheit.
    Die neuen Lernenden kennen sich bereits schon von einem Infonachmittag (neue Lernende mit Eltern) vor Lehrbeginn, hat seine Vorteile, kleinere Hemmschwelle.
    Am Schluss des 3. Tages erfolgt ein Gespräch mit allen um Feedbacks einzuholen und Unklarheiten zu bereinigen.

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