Die Schnupperlehre kreativer gestalten

Die Schnupperlehre kreativer gestalten

Die Schnupperlehre ist eine hervorragende Möglichkeit, sich im Markt optimal zu positionieren und die Attraktivität des Lehrbetriebes zu steigern. Viele Lehrbetriebe scheuen den Aufwand, doch ist die Zeit gut gestaltet, bringt sie echten Mehrwert. Darüber hinaus: Warum nicht mal einen Schnupper-Nachmittag veranstalten?

 

«Eine mühsame Sache, die Zeit und Nerven kostet und deren x-fache Durchführung zur langweiligen Routine verkommt. Zu allem Überdruss trifft man häufig auch noch auf unmotiviertes Lehrgut». Das hört man allzu oft von Lehrbetrieben, wenn man sie über die Schnupperlehre sprechen hört. Unumstritten: Die mehrtägige Schnupperlehre ist aufwendig.

Aber, ist sie gut aufgezogen, kann sie echten Mehrwert bringen. Hier eine kleine Liste an kreativen Ideen:

  • Spielerische Aufgaben brechen das Eis, bringen verborgene Charakterzüge zum Vorschein und machen Spass.
  • Gruppenaufgaben schaffen Dynamik und geben Aufschluss über Sozialkompetenzen.
  • Erzählen Sie Geschichten aus dem Alltag – das verleiht dem Lehrbetrieb eine persönliche Note und gibt tieferen Einblick in den Beruf.
  • Wenn der Schnuppernde einem Profi bei der Arbeit zuschauen und mit ihm reden kann, hinterlässt das einen tieferen Eindruck bei ihm.
  • Spass ist nicht das Gegenteil von Professionalität, sondern fördert die Zugehörigkeit, das Engagement und die Begeisterung.
  • Eignungstests geben Bewerber/innen und Lehrbetrieben Sicherheit.

Bei all dem Aufwand sollte nicht vergessen gehen, welche Vorteile eine ausgiebige Schnupperlehre mit sich bringt: Sie schafft die Möglichkeit, vom Lehrberuf zu schwärmen und Jugendliche davon zu überzeugen. Sie gibt dem Lehrbetrieb eine nützliche Plattform, um für sich Werbung zu machen und die Attraktivität der Firma zu steigern. Sie ermöglicht ein gegenseitiges Kennenlernen von Jugendlichen und dem Lehrbetrieb – auf persönlicher Ebene und in praktischer Umgebung. Sie bietet die Gelegenheit, sich von anderen Lehrbetrieben mit demselbem Lehrberuf-Angebot abzuheben und bekommt dadurch eine bessere Auswahl an Bewerber/innen.

Blitzschnuppern

Manchmal ist es auch die Dauer, die den Lehrbetrieben zu schaffen macht. Eine Schnupperlehre muss aber nicht zwingend mehrere Tage dauern. Für einen ersten gegenseitigen Eindruck reicht schon mal ein Mittwochnachmittag. Denn, auch in wenigen Stunden kann man den Jugendlichen den Beruf spannend rüberbringen. Allerdings sollten diese Nachmittage keine Bewerbung voraussetzen. Das Ziel ist vielmehr, bei den Jugendlichen das Feuer zu entfachen oder schnell klar zu machen, dass es für den einen oder anderen doch nichts ist. Dann haben beide nicht viel Aufwand betrieben und können sich auf die weitere Suche begeben. Dazu kommt: Der Lehrbetrieb kann mit diesem Angebot viele Jugendliche erreichen und in kurzer Zeit herausfinden, welche Kontakte am besten «matchen». Kommen dann die Bewerbungen rein, wird bestimmt das eine oder andere bekannte Gesicht darunter auftauchen und man hat bereits einen ersten Eindruck von ihnen gewonnen.

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