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Bezugspersonen haben eine bedeutsame Rolle in der Berufsfindung

Jugendliche brauchen Bezugspersonen, die sie in der Berufsfindung unterstützen, sagt Prof. Dr. Markus P. Neuenschwander. In seinem Artikel schildert er ein modernes Konzept eines Sozialisationsprozesses, das sich in ersten empirischen Analysen bewährt hat. Er zeigt aber auch auf, welche Risiken Bezugspersonen mit sich bringen. Bezugspersonen im Prozess der Berufsfindung – die Sozialisationsthese In der Schweiz müssen Jugendliche im internationalen Vergleich sehr früh den Beruf wählen. Sie brauchen daher Unterstützung von Bezugspersonen. Ein ...

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Kollegiale Beratung – die wirkungsvolle Lernmethode

Die drei Lernorte «Betrieb, Berufsschule und überbetriebliche Kurse (ÜK)» verlangen von den Lernenden viel ab. Insbesondere, indem sie die erlernte Theorie aus der Berufsschule und dem ÜK unmittelbar in die Praxis transferieren können. Nach dem Motto: «Jetzt kannst du zeigen, was du theoretisch gelernt hast». Das kann Druck auf die Lernenden ausüben oder sie entmutigen. Mit der Praxisberatung lässt sich diesen Gefühlen entgegenwirken. Theoretisch gelernt heisst noch lange nicht, es auch ...

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Internationale Erfahrungen sammeln bereits während der Lehrzeit

Wer daran denkt in einem internationalen Umfeld arbeiten zu wollen, der kann sich diesen Wunsch in einigen Ostschweizer Unternehmen bereits während der Lehrzeit erfüllen. Studenten geniessen diese Möglichkeiten bereits seit Jahrzehnten in Form eines Auslandsemesters an einer Partneruniversität. Lernende können diesen Weg ebenfalls beschreiten, in dem sie während mehreren Monaten in einem firmeneigenen Aussenwerk arbeiten. Die Berufsfachschule besuchen sie während dieser Zeit in einem virtuellen Klassenraum. Internationale Erfahrung, bereits in jungen Jahren, ...

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Verein Triebwerk Lernende mit Berufsbilder bei der Arbeit

Talent wichtiger als Noten

Beim Technologiekonzern Bühler in Uzwil werden derzeit 600 Lernende weltweit (davon 292 in der Schweiz) ausgebildet. Unter folgendem Credo: «Wir stärken Menschen dort, wo sie besser sind als Maschinen.» Dabei spielen Zeugnisse und Noten eine marginale Rolle, vielmehr wird auf Talent, Potenzial und den Willen gesetzt. Die Digitalisierung und Automatisierung fordert insbesondere bei technischen Berufen ein Umdenken und hohe Anpassungsfähigkeit. Unser Umdenken sieht wie folgt aus: Wir bewegen uns weg vom ...

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Die Lehre als Geburtsstätte von Profis

Die Geburtsstätte der Profis

Die Lehrabgänger/innen aus der Schweiz gehören zur Weltspitze und doch sind die Qualitätsunterschiede in der Ausbildung gravierend. Deshalb gilt: Je mehr sich ein Lehrbetrieb in der Qualität der Ausbildung von anderen abhebt, desto attraktiver ist er für die angehenden Profis. Sie sind wie Magnete für gute Bewerber/innen. Lernende wissen haargenau, was ihre Kollegen in anderen Lehrbetrieben «den ganzen Tag so machen». Sie vergleichen, bewerten und erzählen es weiter. So spricht es ...

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Die Schnupperlehre kreativer gestalten

Die Schnupperlehre kreativer gestalten

Die Schnupperlehre ist eine hervorragende Möglichkeit, sich im Markt optimal zu positionieren und die Attraktivität des Lehrbetriebes zu steigern. Viele Lehrbetriebe scheuen den Aufwand, doch ist die Zeit gut gestaltet, bringt sie echten Mehrwert. Darüber hinaus: Warum nicht mal einen Schnupper-Nachmittag veranstalten?   «Eine mühsame Sache, die Zeit und Nerven kostet und deren x-fache Durchführung zur langweiligen Routine verkommt. Zu allem Überdruss trifft man häufig auch noch auf unmotiviertes Lehrgut». Das hört ...

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Triebwerk Praktikum Schüler mit Berufsbildner

Mit Tagespraktika geeignete Lernende finden

Jugendliche benötigen unverbindliche Einblicke in Lehrbetriebe. Doch zu viele Lehrbetriebe öffnen ihre Türen nur für Schnupperlehren und fordern von den Jugendlichen ein Bewerbungsdossier. Diese anfänglichen Hürden kann man mit Tagespraktika abbauen. Firmen, die das anbieten, bestätigen: Die Chance, geeignete Lernende zu finden, erhöhe sich dadurch wesentlich. Mehr als 20% weniger SchulabgängerInnen gibt es im Vergleich zu 2008, aber nahezu gleich viele Jugendliche gehen in weiterführende Schulen. Was ist mit den Berufslehren? ...

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Triebwerk Mädchen Lehre Elektronik

MINT-Berufe und Frauen

Wir alle kennen das Vorurteil, dass Mädchen einfach schlechter in Mathematik seien und dies einer biologischen Tatsache entspreche. Und es ist auch eine oft gestellte Journalistenfrage, ob das männliche Geschlecht deshalb klüger als das weibliche Geschlecht sei. Schliesslich sind Frauen an Universitäten und Fachhochschulen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) deutlich unterrepräsentiert. Wenn man die Gründe nicht in der Biologie sucht, dann am ehesten in den gesellschaftlichen Stereotypen und ...

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Triebwerk Lehrlinge selektionieren

Der Tunnelblick in der Selektion von Lehrlingen

Eine traditionelle Erkenntnis der Forschung zu Selektionsverfahren in der beruflichen Grundbildung ist die, dass die Engpässe der vergangenen Jahre die Zugangschancen bestimmter Gruppen gefördert, anderer Gruppen hingegen behindert haben*. So liegt bis heute die Ausbildungsbeteiligung junger Ausländerinnen und Ausländer unter denjenigen der Einheimischen. Anerkannt ist dabei, dass es vor allem betriebliche Auswahlstrategien sind, welche sie benachteiligen. Darüber hinaus weisen insbesondere Schülerinnen und Schüler aus anforderungsniedrigen Schulstufen deutlich geringere Einmündungsquoten auf, ...

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Triebwerk Vater diskutiert mit Sohne über Zukunft

«Missratene» Kinder

Wenn der Nachwuchs nicht den elterlichen Erwartungen entspricht «Leider macht unser Sohn nichts Rechtes. Er hat sein Studium abgebrochen und will nun Koch werden.» Diese Sorge eines Kollegen zu meiner Frage nach dem Lebensweg seiner Kinder ist nachvollziehbar. Und zwar grundsätzlich, weil die OECD an der Förderung der akademischen Eliten festhält. Sie stempelt junge Menschen als Bildungsabsteiger ab, wenn sie trotz eines akademischen Familienhintergrundes «nur» eine Berufslehre absolvieren. Aber auch, weil ...

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